1413 von Bernhard I. von Braunschweig-Lüneburg gegründet, diente das Gestüt ursprünglich der Versorgung des herzoglichen Hofes mit Pferden. Seine Geschichte ist eng mit der des Bündheimer Schlosses verbunden, das bis 1750 ein Verwaltungssitz der Braunschweiger Herzöge war und später zum Gestüt gehörte. Die noch heute stehenden historischen Gebäude auf den Gestütshof
wurden ab 1851 teilweise aus den Überresten der ehemaligen Harzburg
errichtet.


Seit 1886 stand die Zucht von Vollblut- und Rennpferden im Fokus, ein Bereich, der viele berühmte Rennpferde hervorbrachte. 1966 übernahm die Norddeutsche Landesbank das Gestüt und etwickelte es zu einer international renommierten Hochburg für Vollblut- und Rennpferde. 2016 wurde der Betrieb des Gestüts aufgegeben. Seither blieb die Liegenschaft ungenutzt, mit Ausnahme von einzelnen Wohneinheiten und einigen Pferdeboxen.
Die denkmalgeschützte Anlage umfasst zahlreiche historische Gebäude, eingebettet in eine großzügige Park- und Hofanlage, sowie mehrere Hektar Weideflächen und altem Baumbestand. Erhaltene Natursteinmauern, originale Holzbalken und traditionelle Dachkonstruktionen prägen das Ensemble.
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